Die russische Staatsduma hat einen Gesetzentwurf eingebracht, um Programme zur Prävention von Glücksspielsucht zu finanzieren. Der Gesetzentwurf verlangt, dass Buchmacherbetreiber direkt zu öffentlichen Gesundheitsinitiativen beitragen.
Rechtsrahmen für die Suchtprävention
Der vorgeschlagene Gesetzentwurf sieht einen obligatorischen finanziellen Beitrag lizenzierter Buchmacher zu staatlich finanzierten Behandlungs- und Aufklärungskampagnen vor. Die Gesetzgeber wollen diese Mittel speziell für medizinische Eingriffe und die öffentliche Aufklärung über zwanghaftes Spielverhalten bereitstellen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Beiträge der Anbieter in den nationalen Gesundheitsrahmen zu integrieren, ohne neue Lizenzbeschränkungen einzuführen.Die Umsetzung des Entwurfs wird von den Buchmachern verlangen, ihre jährlichen Beiträge auf der Grundlage ihres operativen Umsatzes zu berechnen. Diese Mittel werden an die regionalen Gesundheitsbehörden geleitet, die für die Diagnose und Behandlung von Glücksspielerkrankungen zuständig sind. Der regulatorische Ansatz positioniert Buchmacherunternehmen als direkte Akteure im öffentlichen Gesundheitsmanagement und nicht nur als kommerzielle Einrichtungen.
Der Gesetzentwurf wurde erstmals von TASS berichtet.