Die armenische Regierung hat der in Malta ansässigen Random Systems International einen 15-jährigen öffentlich-privaten Partnerschaftsvertrag für die Entwicklung und den Betrieb eines Echtzeit-Wettüberwachungssystems verliehen. Die Plattform wird am 1. Januar 2027 starten, wobei die vollständige Implementierung innerhalb der folgenden sechs Monate geplant ist.
Das Beschaffungsverfahren zog zunächst drei ausländische Bieter an, bevor es einer gerichtlichen Überprüfung unterzogen wurde. Um weitere prozedurale Verzögerungen zu vermeiden, führten die Behörden eine Maßnahme ein, die Verfügungen gegen den Vertrag untersagt. Random Systems International wird die Infrastruktur errichten und verwalten, während das Staatliche Einkommenskomitee direkten Zugriff auf alle Transaktionsdaten behält.
Integrationsanforderungen und finanzielle Auswirkungen
Lizenzierte Glücksspielanbieter in Armenien müssen ihre Plattformen direkt mit dem neuen System integrieren, wobei sowohl Online- als auch stationäre Spielstätten erfasst werden. Das Rahmenwerk verlangt, dass alle Einsätze und Auszahlungen vom Staat und dem privaten Auftragnehmer aufgezeichnet werden, was sich direkt auf die Gewinnmargen der Anbieter auswirken wird. Diese regulatorische Aktualisierung läuft parallel zur 10-prozentigen Umsatzsteuer, die seit Juli 2025 in Kraft ist.Die Vereinbarung spiegelt ein vergleichbares Überwachungsrahmwerk wider, das zuvor von derselben Firma in Georgien implementiert wurde.